TSV-Volleyball-Damen holen Meisterschaft

Für die erste Damenformation der TSV-Volleyballabteilung stand am Samstag der letzte Spieltag in der Bezirksliga auf dem Plan. Die Niederviehbacherinnen fuhren als ungeschlagener Tabellenführer nach Dingolfing und wollten ihre weiße Weste auch behalten.

Mit den Fans bejubeln die TSV-Volleyballerinnen in Dingolfing die souveräne Meisterschaft

Doch mit der Spielgemeinschaft Dingolfing-Landshut trafen die TSV-Damen auf den hartnäckigsten Verfolger, der sich allerdings mit einer Niederlage letzte Woche gegen Straubing ins Hintertreffen gebracht hat. So reichte den Niederviehbacherinnen ein Sieg, um die Meisterschaft perfekt zu machen. Diesen wollten sie auch gleich im ersten Spiel holen, doch die SG hatte etwas dagegen. Die TSV-lerinnen begannen viel zu nervös, die Annahme wackelte und auch sonst wollte nichts so recht gelingen. Dingolfing-Landshut konnte sich den ersten Satz mit 25:19 sichern. Erst im zweiten Durchgang gelang ein ordentlicher Spielaufbau und so konnten die TSV-Damen mit 25:14 die Sätze ausgleichen. Dann bahnte sich ein offener Schlagabtausch aus, wobei die Gastgeberinnen am Ende zweimal die Nase mit 25:22 vorne hatten. Damit war die erste Saisonniederlage mit 1:3 besiegelt.

So richtete das TSV-Team sein Augenmerk auf das zweite Spiel, das nun auf alle Fälle gewonnen werden musste, um die Meisterschaft in trockene Tücher zu bringen. Hier machte die Truppe von Trainer Sebastian Willert wenig Federlesen. Die SG Bad Griesbach/Fürstenzell konnte den Niederviehbacherinnen nicht gefährlich werden. Mit 25:11, 25:14 und 25:8 sicherten sich die TSV-lerinnen ein klares 3:0 und jubelten mit den Fans über die Meisterschaft in der Bezirksliga.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga am Ende der letzten Saison, hatte sich das Team den sofortigen Wiederaufstieg vorgenommen. Es lief auch optimal an und die TSV-Damen lagen von Beginn an auf vorderster Front. Das erste Aufeinandertreffen mit dem Meisterschafts-Kontrahenten SG Dingolfing-Landshut konnten die Niederviehbacherinnen mit 3:1 für sich entscheiden. Die Saison verlief weiterhin sehr erfolgreich, obwohl das Team dann auf Antonia Beckmann und zum Schluss auf Daniela Billinger verzichten musste, die beide Nachwuchs erwarten. Zweimal gerieten die TSV-Damen ins Straucheln, konnten aber die Spiele mit 3:2 noch herumreißen, ansonsten dominierten sie die Liga. Mit nur einer Niederlage holten sie auch eine souveräne Meisterschaft und sichern sich damit auch den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga. Den Meistertitel holten Melissa Anwander, Antonia Beckmann, Daniela Billinger, Christina Geigenberger, Jasmin Grusie, Lena Herzog, Elisabeth Kiehn, Alicia Kosnar, Kathi Preindl, Helena Tafelmayer, Karen Thomas, Miriam Wagner und Trainer Sebastian Willert.