Volleyballdamen sind „Herbstmeister“

Die erste Damenformation der TSV-Volleyballer sorgte für eine kleine Sensation. Als Aufsteiger in die Landesliga Südost führen sie derzeit die Tabelle an und haben dabei nur eine Niederlage auf ihrem Konto stehen.

Das Damenteam des TSV Niederviehbach legte bisher eine tolle Saison hin.

Lange waren die TSV-Damen sogar ungeschlagen. Nach der souveränen Meisterschaft in der Bezirksliga, Niederbayerns höchster Spielklasse, in der letzten Saison, wusste das Team um Trainerduo Helena und Andi Tafelmayer sen. nicht so recht, wo sie in der Landesliga stehen werden. Dass allerdings gleich ein so guter Saisonstart mit sechs Siegen in Folge gelingen sollte, damit rechnete wohl keiner. Hier machte sich die gute Vorbereitung bezahlt. Erst am letzten Spieltag in München wurde die Serie gebrochen. Das Spiel gegen den VC DJK München-Herrsching II bezeichnete Helena Tafelmayer als „kollektiven Totalausfall“. Vielleicht auch ein kleiner Bremser zur rechten Zeit, damit die Mannschaft wieder anzieht, um in der Rückrunde, die am 12. Januar in Darching beginnt, wieder voll fit zu sein.

Das Damenteam des TSV besteht aus vielen Eigengewächsen und Talenten aus der näheren Umgebung. So standen Helena Tafelmayer, Karen Thomas, Christina Geigenberger, Alicia Kosnar und Kathi Preindl schon in der Jugend für den TSV am Netz. Antonia Beckmann (Auloh), Jasmin Grusie (Niederaichbach), Mia Anwander (Landshut) und Lena Herzog (Dingolfing) schnüren teilweise schon mehrere Jahre ihre Volleyballschuhe für den TSV. Neu dazugekommen sind in dieser Saison Selina Bauer aus Loiching und Martha Gorniak aus Landshut, die beide hervorragend zur netten Truppe passen. Zudem soll die junge Julia Springer aus der Jugend sorgsam an die Leistungen im Damenbereich herangeführt werden. Diese engagierten jungen Damen haben noch viel vor und können sicherlich im oberen Bereich der Landesliga mitspielen. Die Meisterschaft wäre schön, damit darf man aber nicht wirklich rechnen. Nun sind die Niederviehbacherinnen die Gejagten und man muss abwarten, wie sie mit diesem Druck umgehen. Zunächst aber genießen sie den Platz ganz oben und werden sich ein paar erholsame Feiertage gönnen.