Schwarzer Samstag für TSV-Volleyballer

Den letzten Samstag würde die Volleyballabteilung des TSV wohl am liebsten aus dem Kalender streichen. Drei Spiele standen auf dem Plan und alle drei gingen verloren. Besonders bitter die beiden Tie-Break-Niederlagen der Damen 1 und auch die Herren waren in Dresden nicht chancenlos.

Am Samstagnachmittag durfte die erste Damenformation in heimischer Halle antreten. Als Gäste begrüßte das Team den TSV Deggendorf und den TSV Hohenbrunn-Riemerling. Die TSV-Damen freuten sich auf ihren ersten Heimspieltag und gingen auch gleich recht engagiert ans Werk. Lange hielten sie den TSV Deggendorf in Schach, zeigten aber am Ende des ersten Satzes erste Schwächen und verschenkten diesen noch mit 24:26. Den zweiten Durchgang holten sie sich dafür verhältnismäßig klar mit 25:19. Den dritten vergaben sie erneut, diesmal mit 20:25, holten sich aber dafür den vierten Abschnitt hauchdünn mit 26:24. Im Tie-Break war dann der Ofen aus. Mit 8:15 vergaben sie die Chance auf zwei Punkte.
Im anschließenden Spiel gegen Hohenbrunn-Riemerling merkte man den TSV-Damen zunächst den Frust aus der vorherigen Begegnung etwas an. In zwei Sätzen konnten sie sich nicht wirklich durchsetzen und vergaben jeweils knapp mit 23:25 und 22:25. Mit dem Rücken zur Wand besann sich das Team und glich mit 26:24 und 25:19 die Sätze aus. Im entscheidenden fünften Satz fehlte dann die Kraft und Konzentration, um sich effektiv durchzusetzen. Mit 15:12 ging der Sieg an die Gäste. Zwar erhielten die Damen jeweils einen Punkt für die knappe Niederlage, doch eigentlich hatten sie sich mehr erwartet. Der TSV Niederviehbach liegt nun auf dem fünften Rang in der Landesliga Südost und will es am 30. November beim nächsten Heimspiel wieder besser machen.
Von der Platzierung der Damen können die Herren in der Dritten Liga derzeit nur träumen. Sie liegen mit nur einem Punkt am Ende der Tabelle. Für viele nicht zu erklären, da die Mannschaft aus guten Spielern besteht, die sich scheinbar auf dem Feld noch immer nicht zusammengefunden haben. Am Samstagabend war das Team in Dresden zu Gast. Von der langen Fahrt merkte man in den ersten Punkten nichts. Die Niederviehbacher waren hellwach, lagen schnell in Führung und machten mit guten Blocks und Aufschlägen ordentlich Druck. Doch wie schon so oft in dieser Saison, können die TSV-Herren dieses Spiel nicht durchziehen. Zum Satzende hin wurden sie vom VC Dresden abgefangen, der bei 25:20 den Sack zuschnürte.
Im zweiten Durchgang lief wieder einmal gar nichts. Das Team haderte mit sich, vergaß den Kampfgeist und verkaufte sich beim 14:25 weit unter Wert. Im dritten Satz zeigten die Niederviehbacher wieder ein anderes Gesicht. Motiviert und engagiert stellte sich die Mannschaft aufs Feld und lieferte sich mit dem VC Dresden einen offenen Schlagabtausch. Um so größer war dann allerdings die Enttäuschung, als erneut ein 24:26 auf der Anzeigetafel stand und sie wieder keinen Lohn für die Mühen holen konnten. Damit stand die siebte Niederlage der Saison fest. Dennoch gibt sich Trainer Sebastian Dollinger zuversichtlich, dass sein Team die Wende schaffen wird. Er hofft jetzt auf das Derby kommenden Sonntag gegen den TSV Deggendorf.